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Risikoreiche Schlankheitsmedikamente: Die Diätpillen helfen kaum beim Abnehmen

Wer abnehmen will, lässt sich von der beeindruckenden Liste der Nebenwirkungen kaum abschrecken und akzeptiert lieber "Unannehmlichkeiten" als auf dieses Mittel zu verzichten. Das Heilmittel in den USA als wundersame Schlankheitskur: "Diät durch Selbstkochen" war das Motto - abnehmen durch Selbstverbrennung. Studien zeigen, dass Schlankheitspillen illegale Substanzen enthalten. Sie werden mit Zitronensäure vermischt, unterdrücken das Hungergefühl und sollen so die Fettverbrennung beschleunigen.

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Risikoreiche Schlankheitsmedikamente: Diätpillen können beim Abnehmen kaum weiterhelfen.

Insbesondere Mittel, die im Netz zur Verfügung gestellt werden, können somit die eigene Sicherheit erheblich beeinträchtigen. Schlankheitsprodukte sind oft als Tabletten, Dragees oder in pulverförmiger Darreichungsform als Nahrungsergänzung (NEM) auf dem Handel erhältlich. Dementsprechend dürfen Nahrungsergänzungen keine medizinische und somit keine schlankmachende Funktion ohne verminderte Kalorienaufnahme haben.

Darüber hinaus unterliegen Nahrungsergänzungen keinem behördlichen Genehmigungsverfahren, bei dem die Gesundheitssicherheit im Voraus nachweisbar ist. Vor dem Inverkehrbringen muss der für die Produktsicherheit verantwortliche Produzent oder Einführer sein Ergänzungsmittel der Bundesanstalt für Lebensmittelsicherheit melden. Nach Angaben des Bundesamtes bemühen sich einige Händler, ihre Schlankheitsprodukte mit illegalen Stoffen aufzubereiten.

Sie werden überwiegend im Netz verkauft und oft als "100% natürliche" oder "rein pflanzliche" Nahrungsergänzung verkauft. Allerdings enthält sie nicht angemeldete pharmakologische Wirkstoffe in hoher Dosierung. Obgleich es 2010 in der Europäischen Union wegen seiner enormen Nebenwirkung als Wirkstoff nicht zugelassen wurde, werden immer wieder sibutraminhaltige Nahrungsmittel auftauchen.

Die Produkte wurden laut BVL als Nahrungsergänzung oder Aufguss als "Schlankheitstee" oder "Gewichtsverlustkaffee" vertrieben. Darüber hinaus enthalten Produkte aus dem Netz häufig chemisch-synthetische, illegale Zusätze wie 2,4-Dinitrophenol (DNP), eine industrielle Chemikalie, die bei der Herstellung von Farb- und Konservierungsstoffen, Schädlingsbekämpfungsmitteln und Explosivstoffen eingesetzt wird.

Es gab in mehreren Staaten in den letzten Jahren mehrere Tote durch den Verzehr von Erzeugnissen mit illegalem NDP. Zum Beispiel in Großbritannien, wo eine Jugendliche nach der Einnahme von Dinitrophenol-Tabletten intern gebannt wird, berichten die britischen Zeitungen. Einige als " reine Kräuter " bezeichnete Nahrungsergänzungen beinhalten besorgniserregende Substanzen wie z. B. Synephrine, die den Energiekonsum fördern, die Nahrungszufuhr verringern und die Magenaktivität anregen.

Synephrine kommt in kleinen Dosen in vielen Citrusfrüchten vor, in Schlankheitsprodukten wird es üblicherweise in großen Dosen in Verbindung mit Coffein verabreicht, wodurch die Substanz oft hinter der Kennzeichnung von Pflanzenextrakten wie Guaraná, Coffee oder Grüntee-Extrakt liegt. Synephrine und Coffein beeinflussen beide das Herz-Kreislauf-System.

Der Einsatz solcher Kombinationsprodukte kann zu gefährlichen Konsequenzen führen, die von Schlafschwierigkeiten, hohem Blutdruck und Tachykardie bis hin zu Herzflimmern und Herzinfarkt gehen können. Weil Nahrungsergänzungen keine pharmakologischen Wirkungen haben dürfen, sollte man immer mit Skepsis auf schnelle und unrealistische Erfolgsaussichten blicken. Auch bei den ausschließlich im Netz verkauften Artikeln ist Vorsichtsmaßnahme. Nahrungsergänzungen sollten nicht von Privaten gekauft werden.

Da insbesondere Internetprodukte illegale Gefahrstoffe beinhalten können, sollten Sie sich vor dem Einkauf über die Inhaltsstoffe aufklären.

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