Stiftung Warentest Abnehmkapseln

Schlankheitskur gefährliche Diätpillen

Das schlankmachende Getränk befriedigt, regt den Stoffwechsel an und versorgt den Körper mit vielen wertvollen Nährstoffen. Im Test hat die Stiftung Warentest jedoch weniger Wert darauf gelegt, ob bestimmte Produkte wirklich zur Gewichtsabnahme beitragen, sondern vielmehr auf inakzeptable Wirksamkeitsversprechen oder riskante Inhaltsstoffe. Gibt es zweifelhafte Verkaufsstiche hinter den Redix Vital Schlankheitskapseln? Auch die Bewertung der Stiftung Warentest wäre interessant gewesen. Einige hatten Erfolg beim Abnehmen und andere sahen keinen Effekt.

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Schlankheitskur für Diätpillen

Die Stiftung Warentest weist aber darauf hin: Solche Mittel machen nicht schlanker, sondern können Krankheiten verursachen. Tabletten, Puder und Tabletten aus dem Netz sind oft schädlich, wie die Stiftung in einer Studie von 16 Zubereitungen herausfand. "Die 13 Schlankheitsprodukte, die wir auf der ganzen Welt gekauft haben, bergen aufgrund ihrer Wirkstoffe ein hohes bis sehr hohes Risiko", sagt Carl-Friedrich Théill, Chef der Gesundheitsabteilung der Fachzeitschrift "test".

Als Nahrungsergänzung werden viele Präparate mit Pflanzenmischungen wie z. B. Lotusblüten oder Kokosnüssen als natürliches Nahrungsmittel vertrieben. "Aber das sind Medikamente, die einer medizinischen Überwachung bedürfen", sagt er. "Weil die Zusammenstellung der Präparate in der Regel fehlerhaft oder gar nicht vermerkt ist, weiss der Anwender nicht, welchen Gefahrstoffcocktail er einnimmt", so Warentest.

Die Berliner Stiftungsexperten haben das Netz für ihre Recherchen genutzt. Laut Dr. med. Dr. Ulla Looggen, Abteilungsleiterin für Produktprüfungen, wurden Suchwörter wie "Schlankheitspille", "Fast Slim" oder "Wundermittel aus Asien" erfasst und 16 Präparate, die zwischen 21 und 66 EUR pro Packstück kosteten, geordert. Darüber hinaus das rezeptpflichtige Medikament "Acomplia", das mit 152 EUR für 28 Tabletten und ohne Rezept auffällt.

"Wir haben alle Bestellungen ohne spürbare Kontrollen oder Eingriffe des Verzollers binnen 24 bis 3 Werktagen erhalten", sagt er. "Unsere Bitte: Widersetzen Sie sich verantwortungslosen Versprechen im Internet." Kaufe keine ungetesteten Gesundheitsprodukte", empfiehlt er. Vielmehr stellen sie ein Gesundheitsrisiko da.

Lediglich die Produkttester fanden, dass das Produkt für die Behandlung von Patienten mit starkem Übergewicht "mit Einschränkungen" in Frage kommt.

Aufgepasst! Die Schlankheitspillen machen dich ganz verrückt.

Diese Schlankheitspillen sind nach Aussage des Anbieters vollkommen unbedenklich. Wenn Sie sie online bestellen, können Sie sie schon wenige Tage später per Mail erhalten. Eine Substanz, die immer noch von zweifelhaften Produzenten für Gewichtsverlustpillen verwendet wird. Vor kurzem hat die Autorität eine Verwarnung für Schlankheitspillen der Firma Futa Plantas abgegeben.

Das Landeskriminalamt warnt immer wieder vor Schlankheitspillen. Sie werden größtenteils in Fernost produziert, über das Netz verkauft und per Post nach Deutschland verschickt. Es ist untersagt, mitunter fällt die Lieferung in die Hand des Zolls. "Seit 2006 hat der unerlaubte Pillenhandel dramatisch zugenommen", sagt Hans-Jürgen Schmid vom Zollfahndungsdienst in der Frankfurter Innenstadt.

"Das ist der aktuelle Trend", sagt Schmid, "im Netz werden Tee oder Kaffee verkauft, die bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein sollen, aber diese verbieten. Außer Schlankheitsmitteln sind auch unerlaubte Sexualverbesserer und anabole Steroide auf dem Markt. So könnte der illegale Drogenhandel rentabler sein als der Drogen-, Tabak- und Alkoholhandel.

So ist es momentan meist noch mit Gewichtsverlustpräparaten. Die Stiftung Warentest hat bereits 2007 mehrere dieser Akzeptanztabletten getestet: Wenn Sie langfristig abnehmen wollen, sollten Sie dies nie mit Abnehmtabletten tun, sondern sich auf eine bewusstere und ausgewogenere Diät verlassen. Weitere Auskünfte über die Verwendung von Sebutramin in Schlankheitspillen erhalten Sie beim Staatlichen Prüfungsamt Rheinland-Pfalz.

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