Diät für Kinder

Die Kalorienzählung für Kinder: Ein Siebenjähriger auf Diät

Deswegen hat sie den Anti-Diät-Tag erfunden. Experten raten von einer Diät ab. Mit einer Diät lassen sich Probleme nicht lösen, da sie nur vorübergehend ist. Du machst es besser Schritt für Schritt. Aber eine richtige Ernährung für übergewichtige Kinder ist nicht der richtige Weg.

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Kalorienzählung für Kinder: Ein Siebenjähriger auf Diät

Diät-Wahnsinn ist auch die Eroberung der Bollwerke: die ersten: die letzten Bollwerke:: Aber nicht nur die Mutter muss unmittelbar nach der Entbindung wie vor der Trächtigkeit aussehen, auch die Kinder sind nicht mehr immun gegen Kalorienzählung. Früher, in der gute alte Zeit, wurde Schlankheit schon als wunderschön angesehen, die Frau nährte schon. Die Kinder durften Speiseeis und Kakao zu sich nehmen, "es ist immer noch am Wachsen", sagten sie.

Selbst wenn das nicht immer für alle zutraf. Auch für Kinder scheint es keine Gnadenfrist zu geben. Eine Sensation in den Vereinigten Staaten war Dara-Lynn Weiß im vergangenen Monat als sie sich gezwungen sah, in "Vogue" einen Aufsatz über ihre Tortur als Mütter zu publizieren, nachdem sie ihr siebenjähriges Baby auf Diät war.

Nun ist ihre Erzählung auch als Band erschienen, "The Heavy" ("The Heavy") ist der Name, der bedeutende Untertitel: "Eine Frau, eine Frau, eine Tochter, eine Diät " - in exakt dieser Ordnung. Die Schriftstellerin und Internet-Produzentin, die schon seit ihrer Schulzeit ständig damit befasst ist, ihr Körpergewicht auf vielfältige Weise zu steuern, spricht darin über ihren Appetitkampf mit ihrer kleinen Schwester, die Reaktion des Privatlebens und später auch der Kommunikation.

Anlass für das Diätprojekt war die Diagnostik der Fettleibigkeit, die ihr Pädiater mit der Nachricht "Now you must do something" lieferte, als die siebenjährige und 1,34 m große und 42 kg schwere Tocher Schönheit war. Weiß hat etwas dagegen unternommen. Von nun an wurde Bea's Essen nach einem Ernährungsprogramm von Johanna Delgoff, einer Expertin für Kinder, in grünes (gut), gelbes (gut) und rotes (schlechtes) Essen aufgeteilt, präzise Kalorieninformationen für jede einzelne Speise, die nicht übertroffen werden konnten, und jeden Freitags einen Gesprächstermin mit dem Ernährungsberater, bei dem das Baby den Gelingen oder Scheitern der letzten Woche auf der Skala nachlesen konnte.

Damit sich die Kleine nicht durch die Ernährung zum Außenseiter in der Gastfamilie entwickelt, waren auch die Mütter und der kleine Bruder beteiligt, allerdings nur mit moderatem erfolg, da jeder in der Gastfamilie mehr fressen konnte - und trotzdem viel leichter abnahm als Béa. Was zu Hause beim Mittagessen sowieso nicht so viel Spaß machte, hat sich für die Mama zu einem echten Theaterstück entwickelt, die zunehmend entschlossen ist, jede einzelne Kalorienmenge in der Bevölkerung zu jagen.

Pfleger, die den fettarmen Bea-Joghurt mit Mandelfüllung ( "Sieben Kilokalorien für eine dieser kleinen Muttern - warum sollte das jemand mitnehmen? "Schulfreunde, die dem Kinde einen Cerealienriegel anstelle der exakten 100-Kalorien-Portion Mini-Rosinen bieten ("Natürlich ist solch ein ganzer Apfel-Cerealienriegel nährstoffreicher als der Bohnen-Imbiss, aber er hat auch 40 Prozentpunkte mehr als dieser!

"und Kinderbetreuer, die dem Baby vor dem Sportunterricht eine kleine Schüssel Ramensuppe reichen ("Ich war total verblüfft von der Suppentasse"). Nach dem " French Day " kommt sie aus der Schulzeit nach Hause und schmeckt Brief, Baguette and Cousse au Chocolat, und kurz darauf macht sich eine Starbucks-Barista mit dem Motto "Dinner Cancelling" vertraut; und kurz darauf erfährt sie die Wut einer Frau, die eine halbvolle Tasse Kaffee weggießt, weil sie geschlagene Sahne hinzugefügt hat.

In McDonald's gibt es unzählige Gespräche mit dem Team darüber, wie viele Kilo jedes Essen hat; die Fragestellung, warum man mit einem fettleibigen Baby zu McDonald's geht, ist nicht aufkommen. Wirklich davon überzeugt, ihre Töchter in einem Lande, in dem es ernsthafte Debatten darüber gab, den übergewichtigen Kindern das Gewahrsam zu nehmen, wieder ins normale Gewicht zu holen, wird "slim" für Weiß zum Inbegriff von " Gesundheit ".

Industrielle Fertiggerichte mit wenig Energie, aber vielen Zutaten werden zu den neuen Heldinnen im Alltagsleben der Mütter, die bisher recht selbstständig dachten. Auch wenn weder sportliche Betätigung noch die Fragestellung, warum das kindliche Hungergefühl von Kindesbeinen an kaum eine Rolle spielt, ist das angestrebte Ergebnis nach einem Jahr der Entbehrung erreicht: Schönheit kann wieder als normale Person beschrieben werden, das üble Schlagwort "adipös" schwimmt nicht mehr über ihrer eigenen Mama - und "Vogue" ist sehr an einem Aufsatz zu diesem Themenkomplex beteiligt.

Der Gedanke, "meine Geschichte" zu berichten, begeisterte Weiß auf Anhieb, und nach einigem Hin und Her stimmte auch die schlanke Schönheit dem Report mit dem Foto-Shooting zu. Nach dem Erscheinen des Artikels löst sich ein riesiger Scheißsturm, auf Internet-Plattformen aller Couleur sind sie empört über die "Diet Mom", bei der es nicht darum geht, dass ein übergewichtiges Baby beim Abnehmen gefördert wird, sondern um die harte, rücksichtslose und peinliche Sorte, mit der das Baby gediszipliniert und nun der Allgemeinheit präsentiert wurde.

Die Ernährungswissenschaftlerin hat sich von der Frau entfernt, die das Training nach einigen Wochen selbstständig fortgesetzt hatte, und darauf hingewiesen, dass der gefühlsmäßige Charakter von Bea's Gewichtsproblem völlig vernachlässigt worden war. Die Tatsache, dass gerade die Modell-Maßpreisgestaltung "Vogue" als Publikationsmedium gewählt wurde, verschärft die Gefühle weiter - und heute sieht Dara-Lynn Weiß darin einen der wenigen Irrtümer, die sie neben der Veröffentlichung der Fotos gemacht haben mag.

Ansonsten versteht sie sich aber immer noch als kämpferische Mama, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus lauter Zuneigung zu ihrem Sohn unbeliebte Dinge zu tun. Die Werbetournee für ihr eigenes Werk macht Weiß nun aber selbst, denn meine kleine Schwester ist aus den Massenmedien verschollen.

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